Mit Liebe und Stolz in Schweden hergestellt

Mit Pappelina kaufen Sie Qualität. Qualität, die in einer traditionellen, schwedischen Manufaktur im Herzen Dalarnas in Schweden gefertigt wird. Hinter Pappelina steht die Designerin und Gründerin des Unternehmens Lina Rickardsson.

Von einer anfänglichen Idee in Linas Kopf, wird eine Musterdatei angefertigt und dann an einen Experten geschickt. Dieser rechnet genau aus, wann welcher Kettfaden (die Fäden, die parallel zur Webkante verlaufen) angehoben oder gesenkt werden soll, damit genau das Muster entsteht, das Lina’s Idee entspricht. Diese Informationen werden in ein spezielles Programm eingegeben, welches eine lange Lochkarte erstellt. Diese Lochkarte steuert dann später den Webstuhl.

Webstuhl mit Lochkartenprogrammierung- die Lochung der Karte gibt das entsprechende Muster des Läufers vor.

Weiter geht es in der Weberei: Das kleine Familienunternehmen gründete Nils Björklund 1948, welches später sein Sohn Lars übernahm. Inzwischen ist auch Lars Sohn Kim Fröyen ein geschickter Webermeister. Das Weber-Handwerk ist zu einer Familientradition geworden.

Wenn man in der Weberei steht, könnte man beim ersten Anblick meinen, man ist in einem Museum. Hier stehen fast 50 Webstühle aus den 50er und 60er Jahren. Solche altertümlichen Webstühle werden heute nicht mehr produziert.
„Mit der richtigen Wartung und Pflege halten diese aber sehr viele Jahre“, sagt Kim. Er weiß das, denn geht etwas kaputt, repariert er die Stühle ohne viel Mühe. Hinter einer Tür verbirgt sich das Lager, gefüllt mit Webstühlen und Reserveteile. Aber Kim kann nicht nur reparieren, sondern er kann vor allem weben. „In einer Ausbildung kann man es so gar nicht lernen, denn es ist vor allem Erfahrenheit und ein Handwerk, welches über viele Generationen weitergegeben wurde“, erklärt er.

Die Kettfaden werden auf fachmännische Weise in den Webstuhl eingeführt.

Bevor es richtig losgeht, bedarf es etwas Vorarbeit: Zuerst werden die 600 Meter langen Kettfäden auf den Kettbaum des Webstuhls umgewickelt. Dann wird jeder einzelne Kettfaden auf fachmännische Weise in den Webstuhl eingeführt. Webgewichte werden mit viel Fingerspitzengefühl eingestellt, damit die Kettfäden richtig gespannt werden und der Läufer am Ende auch gerade ist.

Der hochwertige Kunststoff, aus dem die Pappelina-Läufer gewebt werden, kommt vom schwedischen Hersteller Gislaved Folie. Er erfüllt die europäischen Standards und Richtlinien. Somit wird garantiert, dass die Läufer keine giftigen Weichmacher oder Metalle enthalten.
Der Kunststoff wird in Südschweden gefärbt, gewalzt, strukturiert und zum Schluss in die richtige Breite zugeschnitten. Dann wird er an die Weberei geliefert. Bevor das Kunststoffband aber zum Weben genutzt werden kann, wird es erwärmt und mit viel Präzision gespult.

Das gleichmäßige Spulen des Materials ist sehr wichtig, um einen geraden Läufer weben zu können.

„Der Kunststoff muss perfekt gespult werden - nicht zu hart und nicht zu locker, denn wenn da etwas schief läuft, ist der ganze Läufer dahin. Augen, Ohren und vor allem Erfahrung sind hier ganz wichtig. Ein Fehlmarginal von einem zehntel Millimeter kann das ganze Gewebe zerstören. Wir sind sehr streng in unseren Qualitätskontrollen, denn Qualität ist unser ganzer Stolz. Wir streben nach dem Besten und wir sind die Besten! Das kann ich mit voller Überzeugung sagen.“, sagt Kim Fröyen. Bevor jeder einzelne Läufer die Weberei verlässt, untergeht er – unter strengen Augen – einer Qualitätskontrolle und jeder Zentimeter wird begutachtet. Mit Stolz liefern wir somit schwedisches Handwerk und Qualität an unsere Kunden!

Die Enden werden sicher verschweißt- ein Verstärkungsband wird aufgelegt und gleichzeitig das Pappelina- Logo eingeprägt
Finale Kontrolle - Geübte Hände und Augen kontrollieren jeden Läufer, bevor er die Weberei verlässt